Insolvenz – Ansprüche können angemeldet werden.

Ohne Antrag läuft gar nichts

Wer als Anleger Gelder wieder sehen möchte, muss – wie bei jedem Insolvenzverfahren – einen Antrag stellen, seine Forderung genau bezeichnen und die erforderlichen Belege vorlegen. Seine Forderung kann grundsätzlich jeder Gläubiger selbst bei dem Insolvenzverwalter anmelden.

Die Anmeldung kann zu jeder Zeit erfolgen, bis das Insolvenzverfahren endgültig abgeschlossen ist.

Im Klartext:
Forderungen können auch nach dem von dem Gericht auf den 30. September 2008 festgesetzten Termin erhoben werden.

Stellungnahme der KANZLEI GÖDDECKE

Die Kanzlei Göddecke empfiehlt grundsätzlich nicht (nur) die Forderung aus der Beteiligung an den Unternehmen der Göttinger Gruppe anzumelden, sondern die möglicherweise vorhandenen Schadensersatzansprüche. Der Grund liegt auf der Hand: Die Einlage als Gesellschafter hat nur eine sehr niedrigrangige Position, während der rechtliche Wert der Schadensersatzforderung als wesentlich höher einzustufen ist.

Für diejenigen Anleger, die die Dienstleistung der KANZLEI GÖDDECKE für die Anmeldung zur Insolvenztabelle in Anspruch nehmen wollen, können sich der folgenden Formblätter bedienen. Wer außerdem seine weiteren Ansprüche geltend machen will, kann dazu ebenfalls die KANZLEI GÖDDECKE beauftragen.

Auftragsformulare (als Download pdf-Datei) Die Preise
  • Anmeldung zur Insolvenztabelle (je Unternehmen) € 71,40
    (netto € 60,00 zzgl. € 11,40 USt.)
  • Schadensersatzansprüche (je Unternehmen) € 119,00
    (netto € 100,00 zzgl. € 19,00 USt.)
  • nur: Vertretung in der Gläubigerversammlung (je Unternehmen) € 71,40 (netto € 60,00 zzgl. € 11,40 USt.)